Leistungen
MRT / Kernspintomographie
Mit unserem modernen 1,5-T-MRT erzeugen wir ganz ohne Röntgenstrahlung Schnittbilder des Körpers. Das MRT funktioniert über ein starkes Magnetfeld bei dem Radiowellen zum Einsatz kommen.
Mit der Kernspintomographie lassen sich – mit Ausnahme der Lunge – fast alle Körperregionen untersuchen.
Das Verfahren eignet sich insbesondere gut zur Darstellung von Gelenken, der Wirbelsäule, des Gehirns und der Prostata. In bestimmten Fällen ist der Einsatz eines sehr gut verträglichen Kontrastmittels notwendig, dies führt aber zu keinen Einschränkungen für Sie oder ihr Umfeld.
Abhängig von ihrer Zusammensetzung können Metallteile im Körper, z.B. Schmerzpumpen, ein Problem darstellen. Eine Untersuchung mit liegendem Herzschrittmacher ist in der Regel nicht möglich. In einem Vorgespräch klären wir in diesen Fällen, ob eine Untersuchung möglich ist.
FAQ MRT in Bremen:
- Wie lange dauert eine MRT Untersuchung? Eine MRT Untersuchung dauert in unserem MRT in der Regel 5-15 Minuten. Die genauer Dauer hängt von der untersuchten Körperregion und der Fragestellung ab.
- Muss ich für eine MRT nüchtern sein? Das hängt von der Untersuchung ab. Bei einer MRT des Bauches oder Oberbauches empfehlen wir, nüchtern zur Untersuchung zu kommen. Bei den meisten anderen MRT-Untersuchungen können Sie vorher normal essen und trinken.
- Kann ich mit einem Herzschrittmacher ins MRT? Das ist grundsätzlich bei vielen modernen Herzschrittmachern möglich, erfordert aber besondere Voraussetzungen. Der Herzschrittmacher muss vor und nach der Untersuchung durch eine Kardiologin oder einen Kardiologen entsprechend kontrolliert und eingestellt werden. Bei Radiologie am RKK untersuchen wir Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmachern nur, wenn der Herzschrittmacher bei im Rotes Kreuz Krankenhaus implantiert wurde. Bitte geben Sie bereits bei der Terminvereinbarung an, wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen.
- Kann ich mit einer Herzklappe ins MRT? In vielen Fällen ist eine MRT auch mit einer künstlichen Herzklappe möglich. Bei biologischen Herzklappen ist die Untersuchung in der Regel unkompliziert. Bei mechanischen Herzklappen können besondere Bedingungen gelten. Bitte bringen Sie Ihren Herzklappen- bzw. Implantatausweis zur Untersuchung mit und legen Sie ihn idealerweise bereits bei der Terminvereinbarung vor. So können wir vorab prüfen, ob die Untersuchung möglich ist.
- Kann ich mit einer Hüftprothese oder anderen Prothesen ins MRT?Eine Hüftprothese oder andere Metallprothese ist in der Regel kein Ausschlussgrund für eine MRT-Untersuchung. Entscheidend ist, welches Implantat eingesetzt wurde und aus welchem Material es besteht. Bringen Sie deshalb möglichst Ihren Implantatausweis zur Untersuchung mit. Bei unbekannten oder älteren Implantaten kann vor der Untersuchung eine individuelle Prüfung erforderlich sein.
- Kann man seine Kleidung beim MRT anbehalten? Sie können grundsätzlich normale Kleidung tragen. Vor der Untersuchung müssen jedoch metallische Gegenstände und Kleidungsstücke abgelegt werden, beispielsweise Hosen mit Reißverschlüssen oder BHs mit Metallbügeln. Am einfachsten ist Kleidung ohne Metallteile, beispielsweise eine Leggings oder eine Hose ohne Reißverschluss.
- Ist eine Kontrastmittelgabe erforderlich? DNein. Ob ein Kontrastmittel erforderlich ist, hängt von der untersuchten Körperregion und der medizinischen Fragestellung ab. Viele MRT-Untersuchungen, beispielsweise von Gelenken, der Lendenwirbelsäule oder dem Knie, kommen ohne Kontrastmittel aus. Bei bestimmten Untersuchungen, unter anderem der Prostata oder des Bauchraums, kann die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich sein. Ob Sie ein Kontrastmittel benötigen, entscheidet die Radiologin oder der Radiologe anhand der medizinischen Fragestellung.
- Kann man mit Platzangst ein MRT machen? Ja, eine MRT ist häufig auch bei Platzangst möglich. Teilen Sie uns Ihre Klaustrophobie bereits bei der Terminvereinbarung mit. Wenn erforderlich und medizinisch vertretbar, kann bei uns ein angstlösendes Medikament über die Vene verabreicht werden. Dadurch lässt sich die Untersuchung häufig trotz ausgeprägter Platzangst durchführen. Wichtig: Nach einer MRT mit einem angstlösenden Medikament dürfen Sie bis zum nächsten Tag nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen. Bitte organisieren Sie deshalb eine Begleitperson bzw. eine sichere Heimfahrt.
- Welche Körperteile werden in der MRT untersucht? Außer der Lunge können so gut wie alle Körperteile in der MRT untersucht werden. Eine hohe ärztliche Expertise besteht aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Rotes Kreuz Krankenhaus u.a. in der Beurteilung von orthopädischen und entzündlichen Gelenkerkrankungen aber auch Gefäßerkrankungen.

mpMRT der Prostata
Die MRT der Prostata, auch als multiparametrische MRT (mpMRT) der Prostata bekannt, ist ein etabliertes Verfahren zur Untersuchung der Prostata auf krebsverdächtige Befunde und wird in der aktuellen S3-Leitlinie zum Prostatakrebs empfohlen. Finden sich auffällige Befunde im Labor (PSA-Wert) oder im Tastbefund können mit hoher Genauigkeit in der MRT krebsverdächtige Areale aufgespürt werden. In der Radiologe am Rotes Kreuz Krankenhaus verfügen wir über eine spezielle Zusatzzertifizierung (Q1-Zertifikat) der AG Uroradiologie und Urogenitaldiagnostik der Deutschen Gesellschaft für Radiologie um mit hoher Expertise die Untersuchung zu beurteilen. Die mpMRT ist aktuell keine reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wir bieten die mpMRT als sogenannte IGEL Leistung an. Für einen Termin oder weitere Informationen erreichen Sie uns unter der Tel.: 0421 / 55 99 66 - 26 oder schicken uns eine E-Mail: kontakt@radiologie-am-rkk.de
FAQ Prostata MRT in Bremen
- Wann wird eine Prostata MRT gemacht? Der häufigste Grund für eine MRT der Prostata ist ein auffälliger PSA-Wert.
- Was kann man mit der Prostata MRT erkennen? Die MRT der Prostata erkennt mit hoher Genauigkeit signifikante Formen von Prostatakrebs. Insbesondere frühe, kleine Krebsformen können erkannt werden.
- Brauche ich ein Kontrastmittel? Eine i.v. Kontrastmittelgabe setzen wir entsprechend der Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft Uroradiologie und Urogenitaldiagnostik der Deutschen Gesellschaft für Radiologie ein.
- Was muss ich vor der Untersuchung beachten? Der Enddarm sollte vor der Untersuchung so wenig luft- und stuhlgefüllt wie möglich sein. Eine sexuelle Enthaltsamkeit für 3 Tage vor der Untersuchung wird empfohlen.
- Warum wird empfohlen nicht mit dem Auto zu kommen? Um Störungen der Bildqualität durch Darmbewegungen zu vermeiden wird vor der Untersuchung eine Medikament (Buscopan) gegeben. Dieses kann sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken, daher wird eine direkte Teilnahme am Straßenverkehr nach der Untersuchung nicht empfohlen.
- Ist ein 3 Tesla MRT notwendig? Nein, eine hochauflösende Untersuchung der Prostata ist auch in einem 1,5 Tesla MRT qualitativ hochwertig durch zu führen. Wir untersuchen streng nach den Qualitätsvorgaben der Fachgesellschaft und haben unser Bildqualität extern erfolgreich validieren lassen.
- Wie wird eine Prostata MRT befundet? Es erfolgt eine strukturierte Befundung nach den sogenannten PI-RADS Kriterien. So können die behandelnden Urologen weitere diagnostische Konsequenzen direkt ableiten. Alle Befunder der Prostata-MRT sind Q1 zertifiziert und wir führen selbstständige Qualitätskontrollen direkt mit unseren Zuweisern durch.
- Wie kann ich einen Termin vereinbaren? Der einfachste Weg ist eine Buchung digital über doctolib oder per Telefon unter 0421/55996626.

Computertomographie (CT)
Während einer Computertomographie kreist unsichtbar eine Röntgenröhre um den Körperabschnitt, der untersucht wird. Mit unserem modernen Mehrzeilen-CT-Scanner mit Auflösungen von bis zu 0,625 mm können wir eine extrem genaue Diagnose an verschiedensten Organsystemen von Kopf bis Fuß stellen.
Um die Belastung mit Röntgenstrahlen so niedrig wir möglich zu halten, nutzen wir modernste Dosisreduktionsverfahren. Häufig setzen wir auch ein gut verträgliches Kontrastmittel ein. Dafür benötigen wir vor der Untersuchung bestimmte Laborwerte (Kreatinin, GFR, TSH), um die Nieren- und Schilddrüsenfunktion des Patienten einschätzen zu können.

Periradikuläre Therapie (PRT) und Facetteninfiltration
Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine spezielle Spritze die zur Therapie von Rückenschmerzen eingesetzt wird. Bei einem Bandscheibenvorfall mit starken Rückenschmerzen, insbesondere mit Ausstrahlung in die Beine, kann hier zielgerichtet der Schmerzreiz ausgeschaltet werden. Dazu werden, CT-kontrolliert, über eine dünne Nadel die betroffenen Nerven betäubt. Zudem wird häufig lokal ein kortisonhaltiges Präparat verabreicht, welches eine abschwellende Wirkung hat. In der Regel wird die Behandlung in Abstand von einer Woche 3x durchgeführt. Da nicht nur der Schmerz sondern auch die Kraft betäubt wird, kann am Tag der Behandlung nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden. Ideal kommen Sie in Begleitung und lassen sich nach Hause bringen. Insgesamt besteht aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Kollegen der Schmerzmedizin am RKK eine sehr hohe fachliche Expertise auf dem Gebiet der PRT aber auch allgemein auf dem Gebiet der CT-gestützten Schmerztherapie. Die Facetteninfiltration wird in ähnlich wie die PRT im CT durchgeführt. Es wird aber nicht der Nerv sondern die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) behandelt. Bei gesetzlich versicherten Patienten ist eine Überweisung vom Schmerztherapeuten notwendig.
FAQ PRT in Bremen
- Hilft eine PRT sofort? Ja, eine PRT führt in der Regel am selben Tag bereits zu eine Linderung der Beschwerden.
- Wie oft wird eine PRT durchgeführt? Die PRT wird an drei Terminen durchgeführt. Abweichungen von diesem Schema können ärztlich angeordnet werden.
- Wie lange hilft eine PRT? Die Wirkdauer einer PRT ist sehr unterschiedlich und hängt u.a. auch von der Form, Lage und Ausprägung eines Bandscheibenvorfalls ab. Häufig berichten Pat. über deutliche Schmerzlinderung über Wochen. Selten hilft die PRT auch nur wenige Tage.
- Was muss ich nach der PRT beachten? Durch die PRT kann es zu einem kurzzeitigen Kraftverlust z.B. in den Beinen kommen. Kommen Sie in Begleitung oder lassen Sie sich anderweitig nach Hause bringen.
Digitales Röntgen
Eine der wichtigsten Untersuchungen überhaupt, um krankhafte Veränderungen im Körper zu entdecken, sind Röntgenaufnahmen des Skelettsystems und des Brustkorbs. Auf diese Weise entdecken und erkennen wir beispielsweise Knochenbrüche, Verschleißerscheinungen oder auch Entzündungen.

Knochendichtemessung (DXA)
Die Knochendichtemessung (DXA) ist eine moderne, sichere und präzise Methode zur Messung der Knochendichte. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Überwachung von Osteoporose und anderen Knochenkrankheiten, die das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen. Im Folgenden finden Sie wichtige Informationen zur DXA-Untersuchung.
1. Was ist eine DXA?
DXA (Dual-Energy X-ray Absorptiometry) ist eine bildgebende Untersuchung, bei der zwei verschiedene Röntgenstrahlen verwendet werden, um die Knochendichte zu messen. Mit dieser Methode kann der Mineralgehalt in den Knochen exakt bestimmt werden, was wichtige Rückschlüsse auf die Knochenfestigkeit und das Risiko von Frakturen zulässt. Die DXA-Messung ist eine sehr sichere Untersuchung mit minimaler Strahlenbelastung. Die Strahlendosis ist äußerst gering – etwa 10-20 Mal niedriger als bei einem herkömmlichen Röntgenbild. In der Regel wird die DXA-Untersuchung als unbedenklich angesehen. Schwangere Frauen sollten eine DXA-Untersuchung nur in Ausnahmefällen und unter strenger Abwägung der Risiken durchführen lassen. Falls eine Schwangerschaft besteht, sollte die Untersuchung verschoben werden.
2. Ablauf der Untersuchung
- Vorbereitung: Für die DXA-Untersuchung sind keine speziellen Vorbereitungen erforderlich. Es wird empfohlen, bequeme Kleidung ohne Metallteile zu tragen. Schmuck, Gürtel oder andere Metallgegenstände sollten vor der Untersuchung abgelegt werden.
- Durchführung der Messung: Der Patient liegt während der Untersuchung auf einem speziellen Untersuchungstisch. Ein DXA-Scanner sendet zwei Röntgenstrahlen mit unterschiedlichen Energien durch den Körper. Diese Strahlen werden von den Knochen unterschiedlich stark absorbiert, was die Messung der Knochendichte ermöglicht. In der Regel werden die Hüfte und die Lendenwirbelsäule als Messpunkte verwendet.
- Dauer der Untersuchung: Die Untersuchung dauert nur etwa 5-10 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Es gibt keine Injektionen oder sonstigen Eingriffe.
- Ergebnisse: Direkt nach der Untersuchung erhalten Sie die Messwerten als Ausdruck. Zudem werden die Werte von einem Radiologen analysiert und ein gesonderter Befund erstellt.
3. Kosten der Knochendichtemessung (DXA)
Gesetzliche Krankenversicherung
Die Knochendichtemessung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur in bestimmen Fällen übernommen, wie zum Beispiel:
- Frakturen: Bei Patienten, die Knochenbrüche ohne äußere Gewalteinwirkung erlitten haben.
- Verlaufskontrolle: Wenn bereits eine Osteoporose diagnostiziert ist übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten für eine ärztlich indizierte Verlaufskontrolle.
- Wenn Sie eine DXA-Überweisung haben und sich unsicher sind, empfiehlt sich, vor der Untersuchung eine Kostenübernahme oder die Höhe der Zuzahlung mit der Krankenkasse zu klären. Bringen Sie Erklärungen zur Kostenübernahme bitte zum Untersuchungstermin mit.
Private Krankenversicherung
Bei privaten Krankenkassen wird die Leistung häufig erst nach ärztlicher Empfehlung und entsprechender Indikation übernommen. Zusatzleistungen wie die Messung an verschiedenen Körperstellen oder die wiederholte Untersuchung können zusätzliche Kosten verursachen. Auch hier empfehlen wir eine Klärung der Kostenübernahme bzw. Zuzahlung vor der Untersuchung.
IGL-Leistung
Wenn keine medizinische Indikation für eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse besteht, kann die Untersuchung auch als IGL (Individuelle Gesundheitsleistung) durchgeführt werden. Der Preis für eine DXA-Untersuchung im Rahmen einer IGL beträgt aktuell 68 Euro.
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